Jedermann-Zehnkampf auf der Jahnkampfbahn
Mit viel Spaß zu "Höchstleistungen"
 

Insgesamt fünf Erwachsene der Leistungsgruppe stellten sich dem Erlebnis Jedermann-Zehnkampf. Während unsere Jedermann-Zehnkampfgruppe natürlich über ausreichend Erfahrung im Mehrkampf verfügt, stellten sich die anderen aus Einzeldisziplinen dieser Herausforderung. Andrea Haaß, Céline Miroir, Kirsten Nachtigall, Sophie Schramm und Daniel Schultze versuchten sich an den 10 Disziplinen. Natürlich glänzte jeder in seiner Paradedisziplin, doch spätestens bei der nächsten Disziplin hatten wieder die anderen ein breites Grinsen im Gesicht.

Die 100m waren für keinen ein Problem, was sich allerdings schon beim Weitsprung ändern sollte. Wenn es noch eine Absprungzone geben würde, wären die einzelnen Weiten sicherlich besser gewesen, doch den Balken zu treffen ist nun einmal das größte Problem. Trotzdem schaffte jeder zumindestens einen gültigen Versuch und die Weiten sahen auch nach Weitsprung aus. Im Kugelstoßen schaffte auch jeder den Stoß über die Rasenkante. Der Hochsprung lief besonders bei Sophie mit 1,50m und bei Daniel, der knapp an seiner Körpergröße scheiterte, besonders gut. Die 400m liefen bei allen insgesamt sehr gut.

110m-Hürden sind da schon eher ein Problem, zumal es über die Männerabstände geht. Für einen 5er zu kurz, für einen 3er zu weit - da bleibt nur der 4er und da muß auch noch das Bein gewechselt werden... Trotzdem erreichten alle mehr oder weniger zufrieden das Ziel. Der Diskus flog auch allen aus der Hand, kam zwar meist viel zu früh wieder herunter, doch am Diskus selbst lag das natürlich nicht. Auf den Stabhochsprung freuten sich besonders Andrea und Daniel, die auch beide einen guten Wettkampf lieferten. Daniel strahlte auch über "beide Backen" über seine 3,90m, da er selbst nach seiner langen Trainingspause nicht damit gerechnet hatte. Allerdings mußte Céline beim Stabhochsprung passen, da sie sich wohl schon beim Hürdenlauf eine Zerrung zugezogen hat. Im Speerwurf und über 1500m lief alles wie erwartet, so daß sich schließlich alle beglückwünschen konnten.

Wer am nächsten Tag keinen Muskelkater verspürte, hat aber zumindest ein Andenken an den Zehnkampf behalten: Sonnenbrand! Traumhaftes Wetter und gute Stimmung machen Lust auf mehr: Beim 9. Hamburger Jedermann-Zehnkampf im kommenden Jahr.

 
 

 
Deutsche Juniorenmeisterschaften
Platz 9 für Céline Miroir
 

Eine Woche nach den Norddeutschen Meisterschaften fanden in Schweinfurt die Deutschen Juniorenmeisterschaften statt. Vom HSV konnte sich nur Céline Miroir für diese Meisterschaften qualifizieren. Dafür aber gleich dreifach! Sie schaffte sie Qualis über 100m, 200m und 400m.

Hauptaugenmerk galt aber den 400m, wo sie sich in diesem Jahr um rund 1sec gegenüber dem Vorjahr verbessern konnte. Leider gibt es in Schweinfurt nur sechs Rundbahnen, so daß eine Endlaufteilnahme fast schon unmöglich erschien. Trotz persönlicher Bestzeit von 56,46sec reichte es nicht für den Endlauf, doch mit der neuntbesten Zeit hätten auch mehr Rundbahnen nicht gereicht! Der ursprünglich ausgezählte achte Platz wäre unter diesen Umständen durchaus ärgerlich gewesen. So bleibt aber die Freude über eine neue Bestzeit beim Saisonhöhepunkt.

Am Sonntag startete Céline noch über 200m. Ihre Zeit von 25,49sec war ok, allerdings keine Bestzeit. Das wäre aber auch ein wenig vermessen nach ihrem tollen Auftritt vom Vortag gewesen.

Insgesamt muß man aber festhalten, daß es ein langweiliger und langatmiger Wettkampf war. Das kann im nächsten Jahr nur besser werden, denn dann findet die Veranstaltung auf der Jahnkampfbahn statt. Und da gibt es auch acht Bahnen und Céline ist immer noch startberechtigt...

 
 
 

 
Aleksey, Rouslan und Roman zu Besuch aus Wladiwostok
Vier Wochen in Deutschland
 

Der 28. Juni 2001 war ein spannender Tag. Ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten Treffen im Rahmen des HLV-Ausfluges trafen Aleksey Kliouev, Rouslan Deouline und Roman Pleshakov in Deutschland ein. Dank großartiger Unterstützung des Auswärtigen Amtes in Berlin konnten die Visa relativ unbürokratisch erteilt werden, so daß einer Einreise nichts mehr im Wege stand. Trotzallem war es ein aufregender Moment am Frankfurter Flughafen, ob die drei Jungs tatsächlich eintreffen oder aber doch etwas dazwischen gekommen war. Sie trafen allerdings ohne Probleme ein und wunderten sich vor allem über die Einreisekontrolle - die hatten sie sich strenger vorgestellt. Direkt vom Frankfurter Flughafen ging es zu den Deutschen Meisterschaften nach Stuttgart, wo sie Anika Ahrens, Sascha Müller (LG Hammer Park, Weitsprung) und Ingo Schultz (LGO Dortmund, 400m) anfeuern wollten. Diese drei kannten sie bereits aus Shanghai.

Die zwei Tage in Stuttgart waren für die drei die bislang aufregendsten Meisterschaften. In Russland bieten die Landesmeisterschaften teilweise zwar deutlich bessere Leistungen, die Zuschauerresonanz ist aber wesentlich geringer. So erlebten sie die Leichtathletik hautnah und waren völlig begeistert. Am Samstagabend ging es erstmals nach Hamburg, wo sie die nächsten vier Wochen verbringen sollten. Zwar nannten sie Stuttgart schon eine tolle Stadt (Geschmäcker sind halt verschieden), doch von Hamburg waren sie überwältigt. Gleich am ersten Tag unternahmen wir einen Ausflug in die Stadt und zum Hafen, so daß sie gleich die besten Eindrücke gewinnen konnten. Im Laufe der Zeit wurde das gesamte touristische Programm abgeklappert: Michel, Hafenrundfahrt, Alsterkanalfahrt, Reeperbahn, Volksparkstadion... Doch auch der Sport kam nicht zu kurz. Jeden Tag wurde mit den HSV-Leichtathleten trainiert. Rouslan als 5000m-Spezialist drehte seine Runden überwiegend im Stadtpark, Roman machte als 800m-Läufer viele Läufe auf der Bahn und Aleksey entdeckte den Spaß am Stabhochspringen. Da machte er sich als 800m-Spezialist eigentlich ganz gut.

An zwei Wettkämpfen nahmen die Jungs teil. Beim Meeting der LG Hammer Park starteten alle drei über 1000m, bei den Norddeutschen Meisterschaften lief Roman die 800m und Rouslan die 5000m. Der Bericht über die Veranstaltungen steht weiter unten.

Einer der Höhepunkte des Aufenthalts war sicherlich der zweitägige Ausflug nach Paris. Als wir in Paris eintrafen war das Wetter noch hervorragend, doch im Laufe des Tages setzte Dauerregen ein, der erst am Abend wieder aufhörte. Eifelturm, Notre Dame, Sacre-Coeur, Champs-Elysees, Arc de Trioumphe ... wurden besichtigt und fotografiert. Da die Jungs ihren Fotoapparat in Wladiwostok vergessen hatten, leihte ihnen Mathias Baethge seine Kamera. Leider sollte er sie nie wieder sehen. Irgendein Pariser Tourist erfreut sich jetzt an der Kamera, denn die Jungs haben sie leider auf dem Grand Arc liegen gelassen. Als wir das Malheur bemerkten, waren wir allerdings schon in Brüssel. Angetan war Aleksey von "seiner" Brücke. Die Pont Alexandre wurde kurzerhand zur Pont Alex (Foto siehe unten).

Viel Spaß hatten auch die Besucher des Café Leinpfad, denn unmittelbar vor dem Café kenterte das Kanu mit den drei Jungs. Da sie bei einer Wasserschlacht eh schon pitschnass waren, war das eigentlich auch nicht so schlimm. Bis auf ein Brillenglas von Alekseys Sonnenbrille hat sich glücklicherweise auch alles wieder angefunden. Die Jungs waren auch begeistert von der neuen "AOL-Arena", die sie zu Beginn des Besuchs einmal von innen sehen konnten (incl. Umkleidekabinen, VIP etc.). Beim Abschlußspiel für Karsten Bäron waren sie sowohl vom Stadion, der Stimmung und vom FC Bayern begeistert. Das lag allerdings weniger daran, daß sie den HSV nicht mochten, sondern vielmehr an der Tatsache, daß sie einige Bayern-Spieler aus dem russischen Fernsehen kannten. Als der HSV den Ausgleich erzielte freuten sie sich aber mit uns.

Einen unvergesslichen Nachmittag hatten die drei in der Holsten-Brauerei. Deutsches Bier schmeckt den Jungs ganz hervorragend, so daß die Bierprobe zum Abschluß der Führung ein wahres Highlight war. Training war im Anschluß allerdings nicht mehr möglich...

Am 27. Juli war der Aufenthalt wieder zu Ende, allerdings nicht ohne uns persönlich für den Einsatz eines Mitarbeiters des Auswärtigen Amtes zu bedanken. Da der Abflug von Berlin erfolgte, machten wir einen Abstecher in der Behörde. Ansonsten wurde in Berlin noch der Reichstag, das Olympia-Stadion und Checkpoint Charlie besichtigt. Insgesamt bleibt festzuhalten, daß dieser Monat eigentlich sehr schnell vorüber ging und sehr viel Spaß gemacht hat. Aleksey hat der Aufenthalt so gut gefallen, daß er ab dem 01. Oktober für zunächst ein Jahr in Hamburg wohnen wird - sofern alle Angelegenheiten mit dem Visum geklärt sind.

An dieser Stelle noch ein besonderer Dank an: Christian Reichert (HSV-Vorstand, der die offizielle Einladung unterschrieben hat), den Amateurvorstand des HSV - für eine großzügige Spende, Bernd Weiser (Auswärtiges Amt), Wolfram Götz und Peter Mohr (Hamburger Leichtathletik-Verband), Silke Spohn (Holsten-Brauerei), Hapag-Lloyd - für die Besichtigung eines Containerschiffes und nicht zuletzt all denjenigen, die mit einer Spende zum Aufenthalt der drei Jungs beigetragen haben.

Für die Mitglieder unserer Abteilung war das eine interessante Zeit, in der sich viele neue Freundschaften entwickelt haben. Wir hoffen alle auf ein Wiedersehen, ob in Deutschland oder aber in Wladiwostok - irgendwo wird es schon klappen.

Oliver Voigt

 
 
Roman, Aleksey und Rouslan (v.l.)
 
Im Hamburger Hafen (nur echt mit "Titanic-Foto")
 
 
 
 

 
Norddeutsche Meisterschaften
Vizemeistertitel für Katrin Schröder und Mathias Baethge
 

Am 21. und 22. Juli fanden in Lübeck die Norddeutschen Meisterschaften der Erwachsenen und der B-Jugend statt.

Von unseren Erwachsenen starteten Céline Miroir, Katrin Schröder, Kisten Nachtigall, Roman Pleshakov, Rouslan Deouline und Mathias Baethge. Der Wettkampf begann mit einer kleinen Panne, denn plötzlich fehlte das Auto von Alice. Da hat sie nun schon den neusten Wagen von uns, und schon bleib der Beetle auf der Strecke - zu viel Öl (und das direkt nach einer Inspektion). Der ADAC schleppte den Wagen in Hamburg in die Werkstatt, so daß die Reise des Fan-Autos (Alice, Henrik, Tobi und Caro) mit Verspätung beginnen konnte. Die Autos von Anika, Janine und Oliver erreichten problemlos das Ziel.

Der überraschendste Erfolg gelang Katrin Schröder, die als Norddeutsche Vizemeisterin nach Hamburg zurückkehren konnte. Bis zum letzten Durchgang hatte sie sogar geführt! Mit ihrer tollen Weite von 45,75m hatte sie absolut nicht gerechnet, denn schließlich hatte Katrin schon seit Jahren nicht mehr so weit geworfen.

Mathias Baethge wurde ebenfalls Norddeutscher Vizemeister. Dieser Wettkampf war eigentlich nur ein Gesundheitstest, denn er hatte sich eine Woche zuvor beim Fussballspielen eine Kapselverletzung im Fuß zugezogen. Ausgestattet mit einem dicken Tape-Verband konnte er aber springen. Hier genügte ein gültiger Versuch über 4,50m zum zweiten Platz, denn die übrigen Konkurrenten patzten bei dieser Höhe. Die anschieließenden 4,70m waren an diesem Tag aber zu hoch. Der Sieger überquerte übrigens 5,22m, was für Mathias auch gesund nicht nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten gelegen hätte.

Weiterhin gab es einige dritte Plätze, diese leider allerdings außer Konkurrenz. Kirsten Nachtigall startete über 5000m und wurde dort nach einem beherzten Rennen Dritte. Zwischenzeitlich hatte sie sich vom Feld abgesetzt, wurde jedoch rund 600m vor dem Ziel von den beiden Siegerinnen eingeholt und überspurtet. Leider mußte sie außer Konkurrenz starten, da sie sich zu kurzfristig zu einem Start entschieden hatte. Ebenfalls außer Konkurrenz mußten Roman Pleshakov und Rouslan Deouline starten, die als russische Touristen keine Starterlaubnis des Verbandes erhielten. Roman wurde in 1:55,30min ebenso dritter wie Rouslan über 5000m in 14:53,62min. Alexey Kliouev startete aufgrund seiner Knieschmerzen nicht und lernte auf dem Rasen des Stadions Deutsch.

Céline Miroir startete über 100m und 400m. Über 400m konnte sie am ersten Wettkampf in 56,79sec eine neue persönliche Bestzeit erzielen. Diese Zeit reichte insgesamt zu Platz 4. Über die 100m verschlief Céline leider ihren Vorlauf, so daß sie nur in den B-Endlauf kam. Diesen gewann sie souverän in 12,49sec.

Den Abschluß des ersten Wettkampftages genossen wir in Timmendorf! Bei tollem Wetter sprangen Roman, Alexey, Alice und Katrin sogar noch in die Ostsee!

 
 
 
 

 
Meeting der LG Hammer Park
Bestzeiten für Roman, Rouslan und Alexey
 

Beim Internationalen Meeting der LG Hammer Park am Sonntag, den 15.07.2001 waren gleich mehrere HSV-Athleten am Start. Genau genommen eigentlich nut zwei, aber trotzdem fünf! Céline startete im 100m-Lauf und freute sich über diese Startmöglichkeit vor vielen Zuschauern. Auch nach dem Lauf war die Freude groß, denn der Abstand zu den Spezialistinnen war nicht allzu groß geworden. Auch mit ihrer Zeit von 12,44sec konnte man zufrieden sein.

Jan Biermann startete im Jugendlauf über 400m und wurde dort hinter dem DM-Siebten Dennis Wetzel (LG Hammer Park, 49,96sec) Zweiter in neuer persönlicher Bestzeit von 50,58sec.

Unsere drei Russen aus Wladiwostok starteten alle gemeinsam über 1000m. Alexey wollte zuerst nicht laufen, da ihn seit einem Fahrradunfall kurz vor der Abreise nach Deutschland Knieprobleme plagen, doch schließlich packte auch ihn das Wettkampfieber. Rouslan Deouline war in 2:29,94min schnellster der drei Läufer, gefolgt von Roman Pleshakov in 2:30,36min und von Alexey Kliouev in 2:32,94min. Der eigentliche Höhepunkt des Wettkampfes folgte aber hinterher im Clubhaus des SV St. Georg: frischgezapftes Freibier! Auch die Verantwortlichen der LG Hammer Park werden sicherlich noch lange an diesen Abend zurückdenken.

 
 
 

 
Hamburger Meisterschaften
Titel für Céline Miroir, Mathias Baethge und Fiete Stamer
 

Am 09. und 10. Juni fanden die Hamburger Meisterschaften auf der Jahnkampfbahn statt. Céline, die extra aus Berlin für diese Meisterschaften anreiste, war die erfolgreichste HSV-Athletin. Sie gewann in 25,33 sec die 200m in einem spannenden Rennen vor Trixi Angermüller und Karoline Hagen (beide LG Alsternord), die 400m in 57,33sec und wurde gemeinsam mit Andrea Haaß, Alice Draenert und Cathérine Steegmann zweite mit der 4x100m-Staffel.

Einen überraschenden Meistertitel gab es im Speerwurf. Fiete Stamer siegte mit 51,34m. Fiete nutzte die Gunst der Stunde, denn keiner der Sieger der letzten Jahre trat an. Da war die Freude umso größer!

Ebenfalls Hamburger Meister wurde Mathias Baethge im Stabhochsprung, da er als einziger A-Jugendlicher wieder bei den Männern antreten mußte. Hier gewann er souverän mit 4,50m. An 4,65 scheiterte er knapp. Als er seinen Wettkampf aufnahm, war kein weiterer Springer mehr im Wettbewerb. Daniel Schultze machte seit langer Zeit seinen besten Wettkampf und übersprang 4,00m. Das läßt durchaus wieder für die Zukunft hoffen.

Auch mehrere Vizemeistertitel gab es zu bewundern: Timo Schindowski wurde jeweils Vizemeister über 400m und 800m, Kim Baumert im Hochsprung, Janine Klug im Speerwurf, Cathérine Steegmann über 400m und Andrea Haaß im Stabhochsprung. Dazu noch der bereits erwähnte 2. Platz der 4x100m-Staffel der Frauen.

Dritte Plätze gab es für Susan Radke im Weitsprung, Daniel Schultze im Stabhochsprung und Kim Baumert im Speerwurf. Dazu noch für Jan Lewin, Andrei Tecsa-Bardos, Mathias Baethge und Daniel Schultze mit der 4x100m-Staffel.

Die Meisterschaften waren in einigen Disziplinen zwar wieder einmal recht dünn besetzt, trotzdem muß man sagen, daß es wieder Spaß gemacht hat. Schade, daß einige Leistungsträger wie Anika Ahrens, Marlena Filipowciz oder auch Tilo Rautenstrauch verletzungsbedingt passen mussten, doch auch so kann man mit der Bilanz durchaus zufrieden sein.

 
 

 
Dauerregen in Scheeßel
Céline Miroir läuft 12,25sec über 100m
 

Das gibts nur einmal - das kommt nie wieder.... so lautete im vergangenen Jahr der Slogan der Expo. So sollte auch der Slogan des diesjährigen Pfingstsportfestes in Scheeßel lauten. Das hat allerdings weder etwas mit der Veranstaltung, der Organisation (beides wie immer vorbildlich), sondern vielmehr mit dem Wetter zu tun. Der absolute Horror eines jedes Veranstalters ist eingetreten: Dauerregen ohne Unterbrechung, Temperaturen, die den einstelligen Bereich kaum verlassen haben und dazu starke Winde, die fast alles zum Einsturz brachten (besonders die Anzeigetafel im Ziel). Ein bißchen Glück hatte der Veranstalter dann aber doch: Der Wind kam von der Seite, so daß alle erlaufenen Zeiten auch bestenlistenreif sind - und das ist auch gut so: Céline Miroir schoß den Vogel ab! In 12,25sec lief sie im Vorlauf über 100m absolute persönliche Bestzeit und qualifizierte sich damit auch über 100m für die Deutschen Juniorenmeisterschaften.

 
 

 
Wettkampf in Zeven am 02.06.2001
Cathérine strahlt bestimmt immer noch...
 

Bei diesem Wettkampf wußte man gar nicht, ob man sich nun eigentlich freuen oder doch lieber ärgern sollte. Zu unterschiedlich waren die Gesamteindrücke dieser Veranstaltung.

Da wartet man geschlagene 5 Stunden auf seinen 400m-Lauf, läuft sich trotz eisiger Temperaturen ein, steht mit den anderen Läuferinnen am Start und plötzlich frischt der Wind auf. Ok, es waren bestimmt 8 Windstärken, doch deswegen muß man doch nicht gleich die ganzen Läufe absagen - vor allem ohne vorher die Läufer zu befragen! Ganz schlechter Stil mein lieber LAV Zeven, so kann man mit seinen, teilweise von weither angereisten, Athleten nicht umgehen.
Bitte nicht noch einmal, denn sonst werden wir sicherlich nicht noch einmal auf eure Anlage kommen. Cathérine Steegmann habt ihr so sicherlich nicht als Fan gewonnen. Völlig frustriert lief sie allein und in Trainingskleidung noch 300m - Frust ablassen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an den SV Werder Bremen, die Cathérine zum Bremer Hauptbahnhof mitnahmen, da sie weiter zu ihrer Familie nach Köln wollte. Das hätte sie auch ein wenig eher haben können...

Doch es gab auch positive Eindrücke. Erfreulich war vor allem der erste Freiluftstart von Alice Draenert, die nach längerer Verletzungspause endlich wieder einen Wettkampf bestreiten konnte. In 13,66sec beendete sie ihren 100m-Lauf. Cathérine erzielte hier übrigens 13,33sec.

 
 

 
Pressekonferenz des Team Hamburg
Anika wird künftig auch vom HSB unterstützt
 
Seit diesem Jahr gibt es ein Leistungssport-Team in Hamburg, das die olympischen Sportarten unterstützt. Dieses Team wurde vom Hamburger Sport-Bund gegründet und soll die Rahmenbedingungen für Spitzensportler in Hamburg verbessern.

Anika Ahrens wurde neben Valea Vadaleau als einzige Leichtathletin in dieses Team aufgenommen, dem ansonsten Hockeyspieler, Ruderer, Gewichtheben, Schwimmen, Eisschnellläufer, Judo und Mountainbike angehören.


Der Hamburger Pressespiegel vom 22.05.2001 (Abendblatt, Bild, Welt v.l.)
 
 
 

 
Wettkampf im Bremen am 20.05.2001
Anika Ahrens nach Verletzungspause wieder fit, Céline Miroir qualifiziert auch über 200m für die DM
 
Seit dem Ostertrainingslager mit dem DLV plagen Anika Ahrens Schmerzen im Fuß. Zuletzt musste sie ihr Trainingslager in Zinnowitz abbrechen und zur Behandlung nach Hannover fahren. Nach nunmehr dreiwöchigen Aquajoggingprogrammen ging es in der vergangenen Woche wieder auf die Bahn. Erster Test war dieser Wettkampf in Bremen. In 54,24sec über 400m war der Lauf zwar noch nicht so schnell wie im Vorjahr, doch Anika absolvierte den Lauf schmerzfrei, so daß die Saison nun richtig beginnen kann.

Ihre exellente Saisonform stellte auch Céline Miroir wieder unter Beweis. In 25,30sec qualifizierte sie sich auch über 200m für die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Schweinfurt. Über 100m stellte stellte sie zudem eine neue persönliche Bestleistung in 12,64sec auf.
 
Ergebnisse
 

 
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften in Minden am 12.05.2001
Platz 6 für unsere Frauen
 
Da haben unsere Frauen im Vorjahr etwas ganz tolles geleistet: Qualifikation für den DMM-Endkampf in Minden! So fuhren wir mit 12 Frauen am Freitag nach Minden. Es waren auch alle am Treffpunkt, nur Astrid fehlte! Trotz mehrerer Telefonate ist es uns nicht gelungen, sie zu erreichen, so daß sie schließlich uns erreichte, doch da waren wir bereits in Minden. So schwangen sich Olaf und Astrid kurzentschlossen ins Auto und waren dann auch kurz nach Mitternacht im Hotel. Unsere Abfahrt hatte sich dadurch natürlich auch verzögert, so daß wir (als optimale Wettkampfvorbereitung) um 22.30 Uhr beim Griechen unser Essen bestellten.

Um 08.00 Uhr war Frühstück und danach ging es direkt zum Stadion - schließlich standen um 10.00 uhr die ersten Wettbewerbe auf dem Programm. Es begann mit dem Hochsprung. Erste Springerin überhaupt war Sophie, so daß wir nach ihrem gelungenen Versuch bei Abbruch der Veranstaltung gewonnen hätten. So weit kam es dann aber nicht und der Wettkampf ging weiter. Sowohl Sophie als auch Susi hatten tolle Versuche über 1,50m, doch leider blieb die Latte nicht liegen. Tolle Versuche im Speerwurf hatte vor allem Katrin, obwohl sie mit ihren 39,66m nicht ganz zufrieden war, da die Würfe beim Einwerfen über die 40m-Marke segelten. Astrid und Janine kämpften mit der 30m-Marke, konnte diese aber auch beide übertreffen. Nach dem Speerwurf waren wir übrigens zwischenzeitlich Dritter - ein Ergebnis, daß wir nicht wiederholen konnten.

Insgesamt bleibt anzumerken, daß sich die Mannschaft auch ohne Leistungsträger wie Anika Ahrens, Marlena Filipowicz (konnte nur aus dem Stand Kugelstoßen), Cathérine Steegmann oder auch Kirsten Nachtigall hervorragend aus der Affäre gezogen hat. Die meisten Punkte erzielte übrigens Céline Miroir, die ein "Mörderprogramm" mit 200m, 400m, 800m und 4x100m-Staffel absolvierte. Eine insgesamt geschlossene Mannschaftsleistung und Starts auch in unbeliebten Disziplinen hat für eine rundum gelungene DMM-Runde gesorgt. Die Gesamtpunktzahl 11.832 Punkte.

In der Mannschaft starteten: Christine Bethmann, Astrid Botsch, Claudia Braumann, Marlena Filipowicz, Janine Klug, Lea Meiser, Céline Miroir, Susan Radke, Stefanie Schlüter, Sophie Schramm, Katrin Schröder und Mariam Thiam
 
 
 
 
Was ist das denn für ein Wechsel? Von rechts auf rechts funktioniert eigentlich nicht so gut! Gut, daß wenigstens unsere Trainer Steff und Janine wissen, wie es funktioniert.
 
 

 
Wettkampf im Hammer Park am 06.05.2001
Céline Miroir qualifiziert sich für die Deutschen Juniorenmeisterschaften
 
In ihren bisherigen Rennen Saisonrennen deutete Céline schon an, daß sie sich auch auf ihrer Paradestrecke verbessern würde. In den letzten zwei Jahren hatten sie immer wieder Verletzungen oder auch Krankheiten von einem regelmäßigen Training abgehalten, so daß ihre 400m-Bestzeit seit 1999 stagnierte. Doch gleich im ersten Saisonrennen konnte sie sich auf hervorragende 56,86sec verbessern. Mit dieser Zeit schaffte sie auch die Qualifikationsnorm für die Deutschen Juniorenmeisterschaften. Auch in der ewigen HSV-Bestenliste konnte sie sich um 2 Plätze verbessern. Rund 1 1/2 Stunden vor den 400m startete sie bereits über 200m, wo sie in 25,86sec auch eine ansprechende Zeit erzielen konnte.
 
Ergebnisse
 

 
Wettkampf in Hamburg-Dulsberg am 01.05.2001
Mal was neues...
 
Kaum zu glauben, doch auch in Hamburg können wir noch einen Premierenwettkampf erleben. Erstmalig starteten wir auf der Anlage Dulsberg-Süd, die im Vorjahr eine Tartanbahn bekommen hat. Der Wettkampf sollte sich lohnen, denn ein steter Rückenwind und angenehm sommerliche Temperaturen sorgten für ein gutes Umfeld.

Es war die erste Bewährungsprobe dieses Sommers, denn erstmals wurden Wettkämpfe auf den richtigen Wettkampfstrecken gelaufen. Anika Ahrens, Céline Miroir, Andrei Tesca-Bardos und Daniel Schulze starteten über 100m und 200m. Insgesamt kann man mit den gelaufenen Zeiten recht zufrieden sein, wenn man einmal bedenkt, daß die Alsterstaffel auch erst zwei Tage her ist. Besonders erfreut waren wir über die 100m-Zeit von Céline, die ihre persönliche Bestzeit in 12,75sec einstellte.
 
Anika und Céline beim 100m-Start Andrei und Daniel (verdeckt) beim 200m-Lauf  
 
Ergebnisse
 

 
Deutsche Hallenmeisterschaften
Platz 4 für Anika Ahrens und WM-Ticket
 
 

Am 24. und 25. Februar fanden in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften statt. Aus Hamburg wurde lediglich Anika Ahrens gemeldet. Anika hatte in der vergangenen Woche über ihren Bundestrainer Eberhard König erfahren, daß evtl. eine 4x400m-Staffel für die Hallen-Weltmeisterschaften in Lissabon nominiert wird. In diesem Falle würden die Teilnehmer des A-Endlaufes nominiert. Das Ziel war also klar: mindestens Platz 4!

Über 400m fanden insgesamt sechs Vorläufe statt. Shanta Ghosh, Claudia Marx und Florence Ekpo-Umoh legten gute Zeiten vor, so daß nach drei Vorläufen eigentlich nur noch ein Platz zu vergeben war. Im Vorfeld der Meisterschaften lief Nicole Marahrens eine bessere Zeit als Anika und startete somit im vierten Vorlauf. Es lief für sie nicht sehr gut, so daß sie am Ende ledigliche eine Zeit von 54,68sec erzielte. Das müßte eigentlich zu schaffen sein! Anika löste ihren Endlauf im fünften Vorlauf mit einer Zeit von 53,63sec. Im abschließenden Vorlauf gab es nur noch Zeiten im 55er-Bereich.

Da die Vorlaufzeiten aber noch nicht dem internationalen Rahmen entsprachen, wurde eine eventuelle Nominierung auf den Folgetag verschoben. Anika lief auf der ungünstigen Bahn 1 und konnte hier leider gar nichts ausrichten. Das ist allerdings allgemein bekannt und daher nicht verwunderlich, so daß sie nur 54,08sec lief. Ein famosen Rennen lief allerdings die Deutsche Hallenmeisterin Shanta Ghosh, die die Deutsche Jahresbestzeit auf gute 51,48sec verbessern konnte. Damit erfüllte sie nicht nur die Einzelnorm der Weltmeisterschaften, sondern sicherte auch der Staffel die Teilnahme an der Hallen-Weltmeisterschaft in Lissabon vom 09. - 11. März.

Die freudige Nachricht wurde Anika von ihrem verantwortlichen Bundestrainer persönlich überbracht. Die Freude war natürlich groß - schließlich ist es die erste Teilnahme an einer internationalen Meisterschaft im Erwachsenenbereich. Herzlichen Glückwunsch!

 
Pressevorberichte der Deutschen Meisterschaften / Pressenachberichte der Meisterschaften
 

 
Hamburger Hallenmeisterschaften
Titel für Anika Ahrens, Mariam Thiam, Alice Draenert, Cathérine Steegmann, Thorsten Schmidt und Mathias Baethge
 
 

Eine Woche früher als gewohnt, fanden bereits am 20. und 21. Januar in der Sporthalle Hamburg die Hamburger Hallenmeisterschaften statt. Das Aufgebot an HSV'ern war so groß, wie schon lange nicht mehr: Staffeln bei Männern und Frauen, zahlreiche Einzelstarts und dazu noch sechs Titel (fünf Einzel- und ein Staffeltitel) ließen des HSV wieder einmal in einem erfreulichen Licht erscheinen.

Erfolgreichste Aktive war wieder einmal Anika Ahrens, die sich die Titel über 60m, 60m-Hürden und mit der 4x2-Runden-Staffel sicherte. Ebenfalls erfreulich der Titelgewinn von Mariam Thiam im Weitsprung, wobei ihre härteste Konkurrentin Marlena Filipowicz verletzungsbedingt passen musste (gilt im übrigen auch für die 60m von Anika). Wollen wir an dieser Stelle hoffen, daß Marlena nach einer Zerrung und Knieproblemen demnächst wieder ins Training einsteigen kann. Gleiches gilt auch für Céline Miroir, die aber schon wieder im Training ist und langsam wieder an ihre Form heranfindet, so daß einer erfolgreichen Sommersaison eigentlich nichts im Wege steht. Besonders erfreulich ist aber die Tatsache, daß der Ausfall dieser beiden Athletinnen durch die Neuzugänge Alice Draenert (kam vom LAC Quelle Fürth/München) und Cathérine Steegmann (LT DSHS Köln) mehr als aufgefangen werden konnte. Beide gehören zu den absoluten Leistungsträgern und gewannen gemeinsam mit Anika und Mariam den Titel mit der Staffel. Dritte Plätze gab es jeweils für Sophie Schramm über 60m-Hürden und für Christine Bethmann im Stabhochsprung.

Bei den Männern gab es zwei Titel und einige weitere gute Plazierungen. Thorsten Schmidt nahm nach eigener Aussage erstmals seit über einem Jahr wieder eine Kugel in die Hand. Erfreulicherweise sprang der Titelgewinn dabei heraus. Ebenso erfreulich, dafür aber weniger überraschend war der erste Titelgewinn bei den Männern von Mathias Baethge. Da er der einzige A-jugendliche Stabhochspringer war, mußte er bei den Männern starten. Eigentlich wollte Daniel Schultze gewinnen, der aber leider viel zu ungleichmäßig sprang und somit bei 3,80m hängenblieb. Doch Mathias war an diesem Tag für niemanden zu schlagen: Sieg mit 4,40m vor Lars Willipinski (Hammer Park), der 4,10m überquerte. Bei seinem ersten Start für den HSV lief es für unseren Neuzugang Kim Baumert noch nicht so nach Maß. Mit für ihn doch relativ niedrigen 1,83m wurde er im Hochsprung "nur" Vizemeister. Allerdings stand er noch ein wenig unter Antibiotika-Einfluss, so daß der nächste Start sicherlich erfreulicher verlaufen wird. Überraschend Vizemeister wurden Tilo Rautenstrauch und Andreas Flohr im 10min-Paarlauf. Als Tilo gleich in der ersten Runde die Führung übernahm, war Andreas noch ein wenig mulmig, so daß ihm ein leicht verzweifelter Ausruf "Oh Gott, daß will ich eigentlich gar nicht" herausrutschte - doch im Laufe des Rennens war alles vergessen und der Erfolg wurde genossen. Den Erfolg im Paarlauf komplettierten Gerrit Kossmann und Timo Schindowski als Dritte sowie Christopher Bickmann und Fiete Stamer, die als Trainerteam eine beachtliche Leistung lieferten. Auch zwei weitere Trainer waren am Start: Tobias Dosz und Niko Zaft. Tobi sprang im Weitsprung 6,20m (persönliche Bestleistung) und verhalf der Staffel gemeinsam mit Tilo, Daniel und Frank Ücal zum dritten Platz. Nikos Weitsprung war leider nicht ganz so weit, doch zumindest stand die "5" vor dem Komma!

In der nächsten Woche wird es in Hannover ernst. Dort stehen die weiteren Hamburger Meisterschaften auf dem Programm. Dort wird Anika dann auch erstmals über 400m testen. In dieser Disziplin wird sieauch bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund Ende Februar an den Start gehen.

 
Ergebnisse
 

 
Wettkampf in Hannover am 07.01.2001
 
An diesem Doppelwochenende führte uns die Reise am Sonntag nach Hannover. Am Sonntagmorgen mußten allerdings Cathérine Steegmann und Joachim Stave noch krankheitsbedingt absagen, so daß wir mit unserem Bus und dem Auto von Anika Ahrens nach Hannover fahren konnten. Als HSV-Gäste fuhren wieder einmal Carolin Suckel und erstmals auchTrixi Angermüller (beide LG Alsternord) mit. Als Kamera-Mann leistete Khaled Dabbagh hervorragende Arbeit!

Premiere an diesem Tag für Christine Bethmann, die ihren ersten Start für den HSV absolvieren konnte. Leider nicht so erfolgreich, denn im Stabhochsprung blieb die Latte bei ihrer Anfangshöhe nicht liegen. Beim nächsten Mal wird es bestimmt besser. Doch der Stabhochsprung war heute eh' nicht unsere Disziplin. Auch Daniel Schultze und Carolin Suckel (LG Alsternord) scheiterten an ihrer Anfangshöhe. Mathias Baethge schaffte diese zwar, doch 4,00m waren leider doch reichlich unter seinem Niveau. Trotzdem reichte die Höhe zum Sieg!

Insgesamt lief der Wettkampf aber recht gut, wenn man einmal davon absieht, daß sich Marlena Filipowicz eine leichte Zerrung im 200m-Lauf zuzog. Dabei war sie recht gut unterwegs - schade und gute Besserung. Vorher konnte sie zwar ihre gestrige Zeit über 60m nicht ganz erreichen, blieb aber in 7,95sec beste HSV'erin. Nur wenig langsamer war Anika, die den B-Endlauf in 7,97sec gewann. Über 200m siegte sie in 25,02sec.

In der Jugend gab es Siege von Jan Biermann über 60m-Hürden in 8,71sec und für Mathias im Stabhochsprung.
 
 
Ergebnisse
 

 
Wettkampf in Bremen am 06.01.2001
 
Mit HSV-Bus und 2 PKW fuhren wir zum traditionellen Jahresauftakt zum SV Werder Bremen. Die Teilnehmerfelder sind hier zwar nie sonderlich groß, was auch aufgrund der Halle nicht unbedingt möglich wäre, dafür macht der Wettkampf aber umso mehr Spaß.

Aufregung vor dem Start vor allem bei Frank Ücal und Claudia Wichert, die ihre ersten Wettkämpfe überhaupt bestritten. Vor dem Wettkampf wurden sie noch in die Geheimnisse des Tiefstarts eingeweiht, so daß einem erfolgreichen 60m-Lauf nichts mehr im Wege stand. So stellten sie in 7,86sec und 9,58sec auch prompt völlig überraschend eine neue persönliche Bestzeit auf. Völlig nervös war auch Tobias Dosz, der seinen ersten Wettkampf nach einigen Jahren Pause bestritt. Umso größer war dann auch sein Jubel, als er seine Weitsprung-Bestleistung auf 6,08m verbessern konnte und damit sogar 2. wurde!

Der inoffiziellen Werder-Hallenrekord im Stabhochsprung stellte Mathias Baethge mit 4,20m ein.Höher durfte er dann aber auch nicht mehr, da zwischen Hallendach und Stabhochsprunglatte nur noch ein Meter Platz blieb. Einmal den Sprung richtig durchziehen und schon wäre Mathias im Stadionrestaurant des Weserstadions gelandet.

Anika Ahrens und Marlena Filipowicz stellten ihre gute Form unter Beweis: In 7,82sec bzw. 7,88sec liefen beide starke Zeiten über die 60m. Cathérine Steegmann (erster Start im HSV-Trikot) konnte sich als Dritte des Endlaufs auf 8,28sec verbessern. Auch Jan Biermann konnte bedingungslos zufrieden sein,denn seine 60m-Hürdenzeit von 8,66sec ließ schon darauf schließen, daß es schon recht gut aussah. Das interne 60m-Duell von Henrik Niebuhr und Jan konnte letzterer knapp in 7,74sec gegenüber 7,76sec für sich entscheiden.

Gleich 2 Siege konnte Julia Lange feiern: Weitsprung mit 5,19m und die 60m in 8,28sec.
 
 
Ergebnisse
 

 
Wettkampf in Dortmund am 17.12.2000
 
Wir waren insgesamt 11 Aktive und 2 Trainer, die sich am Sonntag, den 17.12.2000 um 7.30 Uhr auf der Jahnkampfbahn trafen. Genauer gesagt waren wir eigentlich nur 8, was wir dem Fehlen von Jobi (verschlafen), Julia (... mein Bus fährt erst um 7.33 Uhr, was soll ich denn jetzt machen) und Marlena (eigentlich nie pünktlich) zu verdanken hatten. Die einzige passable Entschuldigung hatte Cathérine, die direkt aus Köln zum Wettkampf fuhr. Nachdem wir alle eingesammelt hatten, ging es endlich nach Dortmund, wo wir auch rechtzeitig eintrafen.

Beim Wettkampf gab es mehrere Highlights: Der letzte Start für LAC Quelle/Fürth München von Alice Draenert, den letzten Start für LT DSHS Köln von Cathérine Steegmann, den letzten Start für die LAV Hamburg Nord von Christine Bethmann, Frank Ücals erste HSV-Fahrt, Carolin Suckels erste Gastfahrt mit dem HSV, Julia Langes und Joachim Staves erster Start in Jugend, Tobias Dosz' erster Wettkampfeinsatz als Jugendtrainer und natürlich der erste Sieg in einem Sprintrennen von Mathias Baethge! Herausragend natürlich auch die souveränen Hallenauftritte von Marlena Filipowicz, Daniel Schultze und Oliver Voigt. Was will man mehr... höchstens ein bißchen bessere Wettkampfergebnisse, aber das ist dann beim nächsten Wettkampf dran.
 
Leider ist die Bildqualität nicht sonderlich gut, da die Bilder von einer Videokamera stammen.  
     
Ergebnisse    
     

     
Céline Miroir erlitt einen Bänderriß
 
 

Der 19. November hat als Trainingstag in diesem Jahr kein Glück gebracht - doppelter Bänderriß von Céline am linken Fuß!

Eigentlich sollte es nur eine gemütliche Sonntagseinheit mit Hürdenkoordination werden. Doch leider knickte Céline dabei so unglücklich um, daß sich der linke Knöchel dem Boden bedenklich näherte. Die anschießende Untersuchung im AK Barmbek brachte Gewissheit: Bänderriß. Damit fällt sie für die Wintersaison leider aus. Traurig auch vor allem deshalb, weil sie im letzten Winter an einer Lungenentzündung litt.

Ein beonderer Service der HSV-Homepage: Schickt Céline per e-mail Genesungs- und Aufmunterungsworte: miroir@t-online.de

 
 

 
Anika Ahrens im WM-Kader
 
 

Die 22jährige 400m-Hürdenläuferin Anika Ahrens vom Hamburger SV wurde am 08.11. in Darmstadt auf der Nominierungssitzung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in den höchsten Deutschen Kader aufgenommen.

Dieses ist für Hamburg eine kleine Sensation! Seit über 25 Jahren war kein für Hamburg startender Athlet mehr in diesem Kader. Anika, die seit ihrem achten Lebensjahr Leichtathletik betreibt, startet seit rund 9 Jahren für den Hamburger SV. Ihr erster Leichtathletik-Verein war der Bramfelder SV. Seit einigen Jahren hat sie sich auf die 400m-Hürden spezialisiert.

Erste internationale Erfahrung sammelte sie 1994 bei einem Jugend-Länderkampf im Rahmen der Europameisterschaften von Helsinki. 1996 startete sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Sydney. Der bislang größte sportliche Erfolg gelang ihr im vergangenen Jahr bei den U23-Europameisterschaften in Göteborg: Mit einer Silbermedaille mit der 4x400m-Staffel sowie einer Bronzemedaille über die 400m-Hürden kehrte sie zurück nach Hamburg. In diesem Jahr wurde sie Deutsche Juniorenmeisterin und vierte der Deutschen Meisterschaften von Braunschweig. Mit 56,30sec stellte sie am 20. August einen neuen Hamburger Rekord auf und erfüllte mit dieser Zeit die WM-Kader-Norm (für ihr Alter 56,53sec).

Anika wird auch im kommenden Jahr für den Hamburger SV starten. Der Verein unterstützt seine Top-Leichtathletin natürlich auch weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten. Ihr Bekleidungsausrüster "Reebok" hat ihren Ausrüstungsvertrag in der vergangenen Woche um ein weiteres Jahr verlängert.

Sportlich steht an diesem Wochenende der erste Kader-Lehrgang des Winters in Hannover an. Dort wird sie auch auf ihre WM-Kader-Kollegin Ulrike Urbansky (ab 2001 TSV Bayer 04 Leverkusen) treffen. Die bei den Olympischen Spielen von Sydney ebenfalls angetretene Heike Meissner wird vom DLV im nächsten Jahr im B-Kader geführt. Eine großartige Nominierung für Anika, für den HSV und auch für die gesamte Hamburger Leichtathletik, der diese Nominierung vor allem auch im Nachwuchsbereich weiteren Aufschwung geben sollte.

 
Hamburger Pressespiegel vom 10. November
 
Bild Die Welt HH-Morgenpost HH-Abendblatt
 
     
     
Berichte der Sommersaison 2001

 

 

 

 

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